Der Freundeskreis lebt von Menschen, die sich engagieren wollen und ihre Zeit für die Flüchtlinge in Mühlheim einsetzen möchten. In den folgenden Angeboten und Projekten können sich Ehrenamtliche bei uns einbringen...
Im Fokus steht die Unterstützung von Menschen in ihrem Alltag. Beispielsweise bei der Begleitung zu Mutter-Kind-Gruppen oder Spielkreisen. Internationale Cafés werden organisiert und dienen der Begegnung von Geflüchteten, Helferinnen und Helfern. Auch die Begleitung bei Behördengängen oder zu Ärztinnen und Ärzten ist eine wichtige Unterstützung!
Die meisten Geflüchteten kommen ohne großes Gepäck in unserer Stadt an. Gebraucht werden Hausrat, Geschirr und Handtücher. Bitte nur auf ausdrückliche Nachfrage spenden und nicht in den Unterkünften abgeben. Wir möchten, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden.
Geflüchtete, die in Mühlheim ankommen, haben großes Interesse daran Deutsch zu lernen. Über reguläre Sprachkursangebote hinaus, werden Alphabetisierungshilfen und verschiedene Sprach- und Bildungsangebote (z. B. Nachhilfe) benötigt. Angeboten werden Deutsch und Englisch-Sprachtrainings sowie Rollenspiele, um das Erlernte zu festigen.
Über den Sport gemeinsam ins Gespräch zu kommen, steht im Mittelpunkt der Aktivitäten dieser Gruppe. Vereine und deren Aktive bringen sich hier für die Kinder und Erwachsenen ein und fördern so die Vielfalt in den Mühlheimer Vereinen und ermöglichen den geflüchteten Menschen, im sozialen Leben der Stadt anzukommen und sich im Verein zu engagieren. Hier arbeiten wir mit dem Projekt "Vereint im Verein" zusammen.
Die Vernetzung und Koordination der Angebote und Spenden ist wichtig, damit die Hilfen gezielt ankommen und die Ressourcen der Stadtgesellschaft in Mühlheim sinnvoll eingesetzt werden können. Zu diesem Zweck wurde ein Förderverein gegründet, der die Spendengelder verwaltet. Vorsitzender ist Bernd Klotz, Geschäftsführerin Eva Scholz.
Durch ehrenamtliche Mitarbeiter wurde in der Unterkunft in der Borsigstraße 16 eine Hausaufgabenhilfe ins Leben gerufen sowie in den Räumen der Max.-Kolbe-Gemeinde im Müllerweg 20. Es handelt sich zurzeit um alle Altersstufen bis 15 Jahre, die dienstags und donnerstags jeweils von 16.00 - 18.00 Uhr betreut werden.
Die engagierten Freiwilligen kommen teilweise aus dem Lehrerberuf, teilweise aus ganz anderen Sparten. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch, den Kindern sprachlich zu helfen sowie ihnen spielerisch und mit geduldigem Zureden die Angst vor der Schule zu nehmen.